Der Hauptplatz beim Stadthaus

Attraktivierung und Erweiterung der Hauptplatzes

Panoramaweg

Ein sogenannter Stadtmauer-Panoramaweg der das Motto „Himmelrausch und Höhengrün“ hat, könnte die Basilika und die Domkirche nicht nur verbinden sondern mit den Naturschönheiten und Zentrum von St. Andrä auf spannende und einmalige Weise neu erlebbar machen.

Ein- und Ausblicke

Den Besucherinnen und Besuchern soll ein erlebnisreicher Weg geboten werden, der bei der Basilika (Messnerhaus) startet und nach mehreren Stationen im neuen Weinlokal in der Domkirche mit dem unvergleichbaren Fernblick in Richtung St. Paul endet.

Ausblick Haus Elisabeth

Durchwandert werden dicht verwachsene Wege mit besonderen und vor allem abwechslungsreichen „Ein- und Ausblicken“ und thematisch gestalteten Angeboten (Verwinkelte Tunnel, Verbotene Gärten, Maria in der Grotte, Aussichtsplattformen, Kunsthandwerk in Innenhöfen, die neue Domgalerie im Verbindungstunnel zur Domkirche etc.).

Aktivierung Innenhöfe

Der Weg schmiegt sich teilweise an die Stadtmauer heran und überwindet diese an bestimmten Stellen (z.B. durch die Innenhöfe zur Hauptstraße)

Freitreppe und Aussichtspunkt

Dieser neue Verbindungsweg soll aber nicht nur für die Gäste attraktiv sein, er soll auch für die Bevölkerung zu einem ruhigen Begegnungsort mitten im Zentrum werden und zum Verweilen einladen.

Ergebnis

 

Die St. Andräerinnen und St. Andräer lieben ihren Stadtkern. Besonders stolz sind sie auf die Basilika Maria Loretto, auf die Domkirche und auf die besondere Lage des Stadtkerns mit dem unvergleichlichen Panorama.

Die vielen regionalen und vor allem kulinarischen Schätze waren ein wichtiges Thema im Rahmen der Ideenwerkstatt – sie sind derzeit unzureichend im Zentrum präsent. Auch die aktuellen Bemühungen seitens der Gemeindeverantwortlichen, attraktive Gebäude mit neuen Nutzungen mitten im Zentrum zu errichten, werden von der Bevölkerung positiv gesehen. Den Bürgerinnen und Bürgern ist aber auch sehr bewusst, wo das eigentliche Handlungsfeld für die Zukunft steckt: Der Stadtkern mit seiner zentralen Hauptstraße ist – durch die Absiedelung des Handels in die Peripherie - in den letzten Jahren zu einer Durchfahrtsstraße geworden (es wird schnell gefahren, es ist laut und hektisch). Es fehlen beruhigte Zonen, also Bereiche, wo sich die Menschen begegnen und wo sie in angenehmer Atmosphäre Gespräche führen und sich wohlfühlen können. 

 

Die zentralen Bedürfnisse:

  • Es sollen starke Orte mit hoher Aufenthaltsqualität geschaffen werden.
  • Die besonderen lokalen Schätze sollen hergezeigt und angeboten werden.
  • Die Aufenthaltsdauer der Gäste im Zentrum soll durch Attraktionen verlängert werden.

 

Die Hauptaufgaben der Stadtverantwortlichen in den nächsten Jahren werden sein:

  • Der Hauptstraße eine neue Atmosphäre zu geben, die Höfe teilweise zu öffnen und sie als Ort für Handwerk, besondere Dienstleistungen und öffentliche Nutzungen weiterzuentwickeln
  • Die regionalen und kulinarischen Schätze ins Zentrum zu holen und den Einheimischen und Gästen dementsprechend qualitätsvoll anzubieten
  • Im gesamten Stadtraum neue, attraktive Begegnungsorte zu schaffen, damit nicht nur die Aufenthaltsqualität für die Einheimischen verbessert wird sondern auch die Aufenthaltsdauer für die Gäste (vorwiegend Pilger) verlängert wird.

 

Als Maßnahmen empfohlen werden:

  • Die Vergrößerung des Hauptplatzes bis zum Sparkassengebäude. Das neue Stadthaus soll Mittelpunkt des Hauptplatzes werden, die Gestaltung des Hauptplatzes soll auch über die Landesstraße gehen, damit ein einheitlicher, großzügiger Platz entsteht.
  • Eine Neugestaltung des Domplatzes mit Genussregal in den Torbögen, wo kulinarische regionale und lokale Schätze angeboten werden. 
  • Geschwindigkeitsreduzierende Maßnahmen für die Hauptstraße (Temporeduktion, neue atmosphärevolle Beschilderungs- und Lichtgestaltung)
  • Vermehrt Öffentliche Nutzungen, Dienstleistungen und Handwerk in die Erdgeschoßzonen der Hauptstraße bringen und einzelne Innenhöfe öffnen.
  • Umsetzung des Leuchtturmprojekts „Stadtmauer-Panoramaweg“ zwischen den beiden Kirchen mit mehreren Attraktionen (Ein- und Ausblickpunkte, Begegnungs- und Aussichtsplattformen, Höhenüberwindungen, lokale Schätze herzeigen, Innenhöfe öffnen, besondere Erlebnisse gestalten etc.)
  • Ein Kellerlokal mit Aussichtsterrasse (Vinothek, Mostothek, Restaurant o.ä.) im Untergeschoß des Domes (fantastischer Blick über die weite Landschaft) errichten

 

 

Abschlusspräsentation zum Ansehen

 

Diese Folienpräsentation wurde am letzten Abend der vor ort ideenwerkstatt in St. Andrä im Gasthof Deutscher präsentiert.

 

 

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