Hier werden die Ergebnisse präsentiert!

 

Hier können Sie die Abschlusspräsentation und das Werkstattprotokoll der vor ort ideenwerkstatt in Pöggstall einsehen.

 

 

Werkstattprotokoll

 

Hier kann das Werkstattprotokoll der vor ort ideenwerkstatt in Pöggstall eingesehen werden. Es enthält alle eingebrachten Ideen und das daraus entwickelte Ergebnis der drei Tage. Download

 

 

Ergebnis der Abschlusspräsentation

 

Schloss ins Herz geschlossen!

 

Das Schloss Pöggstall im Waldviertel war bislang vor allem für seine historische Folterkammer bekannt. Es ist die einzig original erhaltene Kammer dieser Art im süddeutschen Sprachraum. Als Begegnungsmittelpunkt der Region soll das Schloss nun in neuem Glanz erstrahlen – und zwar als Ort, der ins Herz und nicht wie anno dazumal unter die Haut geht. Ganz ohne Grusel. 

 

[mehr...]

 

Es war eine aufregende Zeit in Pöggstall. Es waren drei intensive Ideentage, an denen die Bevölkerung, während sie an der Zukunft dieses baulichen Juwels arbeitete, ihr Schloss wieder zurückeroberte. Das gesamte Areal wurde mit gelben Bändern umwickelt und machte auf diese Weise auf sich aufmerksam. Fast rund um die Uhr standen die Türen des beeindruckenden Anwesens offen und empfing Pöggstallerinnen und Pöggstaller mitsamt ihren Ideen. 

 

Das Ergebnis der drei Tage war: Die Bevölkerung will ihr Schloss zurück! Als sogenanntes „Begegnungsherz der Region“ soll das alte, bislang kaum genutzte Schloss künftig von den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam genutzt werden. Sogar ein spezielles Programm an Möglichkeiten wurde dafür entwickelt. So soll das Gebäude aus dem 13. Jahrhundert auch über die Niederösterreichische Landesausstellung 2017, die unter dem Arbeitstitel „Alles was recht ist“ läuft, mit Leben gefüllt werden. 

 

Konkret: Was soll geschehen? 

 

Über 700 Wünsche und Ideen wurden bei der vor ort ideenwerkstatt gesammelt. Und in einem waren sich so gut wie alle einig: Das Schloss Pöggstall soll um einen Gastronomiebetrieb aufgewertet werden. Dieser soll im Erdgeschoß mit Orientierung zum Haupteingang hin angesiedelt und mit einem Gastgarten ausgestattet werden. 

 

Die Räumlichkeiten im Schloss stehen in Zukunft ganz unter dem Motto „nutzungsoffen und multifunktional“. Dabei wird zwischen „Räumen fürs Grobe“ wie etwa Arbeitszimmer und Werkstätten und „Räumen fürs Feine“ wie etwa Seminar- und Ausstellungsräume unterschieden. Der „feinste aller Räume“, der sogenannte Kaisersaal, steht für ganz besondere Anlässe offen. Ehemalige Wohnungen werden wieder zugänglich gemacht, und stehen für neue Nutzungen offen. 

Um das Gebäude richtig in Szene zu setzen, soll „rund ums Schloss“, so der einhellige Wunsch, eine atmosphärische Umgebung geschaffen werden. Neben einer Neugestaltung des Vorplatzes bedarf es einer behutsamen Auseinandersetzung mit dem längst verwachsenen Grünraum. Vor allem der sogenannte „Schanzl“, eine alte Wallanlage hinter dem Schloss, entpuppte sich im Beteiligungsprozess als besonderes Herzstück des Areals. 

 

Die Umsetzung erfolgt unter Federführung der aktiven Bevölkerung, die sich unter dem Titel „Herzgruppe für die Schlosszukunft“ – ganz im Sinne des neuen Begegnungsherzes – bereits unmittelbar nach der Ideenwerkstatt formiert hat. Der offizielle Startschuss wurde feierlich zelebriert: Sämtliche Mitwirkende wurden zum „Hochzeits-Fotoshooting“ in den Schlosshof gebeten, wo sie sich in Herzform vor der Kamera gruppierten. Sie werden ab sofort die Verantwortung für den selbstgewählten Nutzungsbereich im Schloss übernehmen. Die junge Bürgergruppe wird von der Lokalen Agenda 21, bekannt unter G21, und der ARGE Landesausstellung 2017 Pöggstall – südliches Waldviertel unterstützt.

 

[weniger...]

 

 

Abschlusspräsentation zum Ansehen

 

Diese Folienpräsentation wurde am letzten Abend der vor ort ideenwerkstatt in Pöggstall gezeigt.

 

 

 

 

 

 

Neuigkeiten

Landkarte